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Wieso

RUZLA?

Weil es simpel und effektiv ist. Es gibt Orientierung und verleiht Sicherheit.

Es erleichtert die sozialberufliche Praxis und schafft eine begründete Handlungsbasis.

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In drei Schritten zum Ziel mit dem RUZLA-Verfahren.

 

Die Bedürfnisse und berechtigten Interessen der Klient*innen stellen haupt- und ehrenamtliche Fachkräfte alltäglich vor Herausforderungen.

 

Im Zentrum Sozialer Dienste steht der Mensch. Die daran geknüpften Erwartungen der Klient*innenschaft und Forderungen des Gemeinwesens decken sich mit den Ansprüchen der Fachkräfte an die eigene Arbeit:

 

Die richtigen Dinge tun, und diese Dinge richtig tun.

 

Dazu bedarf es sozialer, professions-spezifischer und -ethischer Kompetenzen.

 

Lieber gleich die richtigen Dinge richtig tun, als

hinterher

schlauer

 

sein.

Der Sinn und Zweck professionell sozialberuflichen Handelns besteht darin, die

soziale Existenz der jeweiligen Klienten und Klientinnen zu sichern.

 

Nähere Einzelheiten zum Schema einer Werte- und Prinzipienorientierung in "FORUM sozial" (Zeitschrift des DBSH), Ausgabe 4/2014, Seite 27 f., als .pdf über den Link "Berufsethik des DBSH".

Werte, Ziele

und Prinzipien

Prof. Dr. Carmen Kaminsky entwarf ein Schema zur Anwendung konkreter ethisch-moralischer Prinzipien für das sozialberufliche Handeln.

 

Dank ethischer Kompetenz können situativ gegebene Sachverhalte in konkretes professionell sozialberufliches Handeln übersetzt werden. Dazu verhilft eine handlungs-leitende Orientierung an den höchsten Werten, obersten Zielen und ethischen Prinzipien sozial-beruflichen Tuns (Kaminsky 2015).

 

Das reflexive und argumentative Hinterfragen führt zu einer fundierten Handlungsbasis.

 

Höchste Werte

  • Eigenständigkeit
  • Zugehörigkeit
  • Grundsicherheit

Oberste Prinzipien

  • Autonomie
  • Nicht schaden
  • Zuträglichkeit
  • Solidarität
  • Gerechtigkeit
  • Effektivität

Gesellschaftliche Relevanz

  • Selbständigkeit
  • Teilhabe
  • Existenzsicherung

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  • Hoheitlichkeit des Willens der Klient*innen
  • Keine Handlung zum Nachteil der Klient*innen
  • Alle Handlungen zugunsten der (berechtigten Interessen der) Klient*innenschaft
  • Eindeutige Parteinahme
  • Bedachte Verteilung eigener Ressourcen
  • Handeln in Hinblick auf definierte Ziele

Oberste Ziele

  • Befähigung zur Lebens-Bewältigung
  • Förderung und Erhalt von Inklusion und Partizipation
  • Förderung und Erhalt von materieller Versorgung und gewaltfreien Lebens-Bedingungen

(Kaminsky 2015)

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  • Beachtung und Förderung der Willensbildungs- und Entscheidungs-fähigkeit
  • Beachtung der Interessen und Rechte
  • Schutz vor Verschlechterung ihrer Lage
  • Schutz der Sozialen Arbeit vor den Interessen Dritter
  • Berücksichtigung aller Klient*innen
  • Vermeidung von Fehlinvestitionen und unnötigen Lasten

(Kaminsky 2015)

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